
Integrative Primär- und Gestalttherapie
Integrative Primär- und Gestalttherapie
Jede Therapie hat ihren Schwerpunkt. Bei der Primärtherapie liegt der Ansatz auf der Ebene des Fühlens. Verschüttete, unterdrückte Gefühle, Körper- impulse und Erlebnisse der Kindheit können mit Hilfe der Primärtherapie wiederentdeckt, erlebt und neu integriert werden. Zunächst einmal geht es darum, die eigenen Abwehrformen, Prägungen und Identifikationen kennen zu lernen, mit welchen der betreffende Klient jahrzehntelang gelebt und über- lebt hat.
Der nächste Schritt in der Primärtherapie ist der Zugang zu Gefühlen und ihre emotionale Entladung. Wut, Angst, Schmerz, Freude und Körperimpulse können zum Beispiel über Gebärden, Töne und Dialoge im geschützten Rahmen ausagiert und in Szene gesetzt werden. Angestaute Energie kommt dadurch ins Fließen, Erinnerungen, innere Bilder und Zusammenhänge werden nach dieser Entladung aufgearbeitet, geklärt und integriert.
Indem wir abgespaltene Gefühle, innere Bilder und Körperimpulse zulassen, kommen wir in Kontakt mit unserer seelischen Kraft, unserem Potential und unserer Selbstheilung.
Es ist jedoch nicht so, dass jede Gestalt- und Primärsitzung in eine Katharsis führt. Oft ist der Inhalt einer Gestalt- und Primärsitzung ein meditatives Erspüren und Beobachten des eigenen Energiefeldes.
Die innere und äußere Wahrnehmung erweitert sich dabei, Verspannungen lösen sich.